Wenn die Nervosität Ihre Präsentation behindert

Mit der richtigen Atemtechnik besiegen Sie Ihre Nervosität

Bauchatmung statt Hochatmung

Generell neigen wir dazu, zu flach zu atmen. Statt die effektivere Bauchatmung zu üben, praktizieren wir die ungüstigere Flachatmung. Wenn wir nervös oder aufgeregt sind, dann atmen wir immer falsch. Dabei ziehen wir beim Einatmen die Schultern hoch und versuchen den oberen Brustkorb mit Luft zu füllen. Das Resultat ist, wir bekommen zu wenig Sauerstoff in unseren Körper. Es gibt nicht wenige Menschen, die scheinbar die Fähigkeit zum richtigen Atmen spätestens dann verlieren, sobald sie vor Publikum sprechen müssen.

Es geht noch weiter. Nervosität und Stress vor einer Präsentation animiert den Körper, ungünstige Stoffwechselprodukte in unser Blut einzuleiten. Eine Folge ist, dass der ph-Wert des Blutes in den sauren Bereich kippt. Das schränkt auch unser Denkvermögen ein. Gerade das brauchen wir aber, wenn wir eine gute Präsentation hinlegen wollen.

Durch die richtige Atmung, die Bauchatmung, nehmen Sie mehr Sauerstoff auf, dadurch werden diese ungünstigen Stoffwechselprodukte gebunden und über die Lunge wieder ausgeschieden. Füllen Sie beim Einatmen Ihren Oberkörper mit Luft. Der Bauch darf sich dabei wölben. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Sie keine einengenden Kleidungsstücke tragen, die die Bauchatmung behindern. Wenn die Hose kneift, dann nehmen Sie ab!

Das Buch zum Thema:Hans Fischer Seminare, Präsentation

Hans Fischer

Mitreißend und überzeugend präsentieren

VDMA-Verlag

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