Was ich sage und was wirklich ankommt

Die nonverbalen Signale prägen die Kommunikation

„Das habe ich aber so nicht gesagt!“ behauptet der Sender. „Doch, das habe ich aber genau so verstanden.“ antwortet der Empfänger. Diese Situation kennen wir aus dem beruflichen und noch mehr aus dem privatenAlltag.

Der Empfänger hat die Botschaft sehr wohl richtig empfangen. Denn nicht das gesprochene Wort war ausschlaggebend, sondern die Art, wie es gesagt wurde.

Denn die für Sie wichtigsten Informationen erhalten oder senden Sie nicht mit den gesprochenen Worten, sondern mit Mimik, Tonfall und Gestik.

Ob Sie jemand sympathisch findet, teilt er Ihnen mit seinem Gesichtsausdruck (60%) und mit seinem Tonfall (35%) mit. Der Rest (5%) ist der sprachliche Inhalt.

Ohne ein gewisses Quantum an Wellenlänge und Sympathie kann keine konstruktive Gesprächsatmosphäre entstehen. Dann häufen sich die „gewollten Missverständnisse“: „Das kann ich mir nicht vorstellen….“ „…finde ich nicht unbedingt..“ „Das verstehe ich nicht….“ „Wie meinen Sie das denn?“ Und die Sympathie erreichen wir nicht verbal, sondern nur über den emotionalen Kanal. Der Kommunikationspartner muss sich von uns anerkannt und verstanden fühlen. Dies bewirken unsere nonverbalen Äußerungen: Zuhören, Blickkontakt halten, zustimmende Mimik, Höflichkeit.