So erhöhen Sie Ihren Verkaufserfolg

Erhöhen Sie Ihren Verkaufserfolg durch Kreativität und Ausdauer

1. „Genie ist Ausdauer“ (Thomas Edison)

Innovation resultiert aus 15% Intuition und 85% Transpiration.

Kreativität alleine macht Sie nicht erfolgreicher. Es gibt genügend kreative Versager. Erst in der Kombination mit Fleiß, Durchhaltementalität und Umsetzungsvermögen bringt Kreativität den erwünschten Schub.

Wenn Sie einem Vorhaben, einem Ziel treu bleiben wollen, müssen Sie offen sein für Gelegenheiten und Chancen. Sie ergeben sich oft unerwartet und leider oft unerkannt. Schärfen Sie Ihre Wahrnehmung für diese Chancen. Prüfen Sie Ereignisse danach, ob darin etwas versteckt ist, dass Ihnen bei Ihrem Vorhaben weiterhilft. Eine Reklamation beieinem Kunden zum Beispiel, bei dem sonst alles in ruhigen Bahnen läuft, könnte eine Gelegenheit sein, die Kundenbindung zu aktivieren, neu zu strukturieren.

Es lauern natürlich auch einige Hindernisse darauf, Sie von Ihrem Weg abzubringen. Dazu gehören auch Selbstzweifel, unter denen gerade überragende Persönlichkeiten leiden. Sie beschleichen uns gerne nach Rückschlägen oder in den frühen Morgenstunden zwischen 4 und 5 Uhr.

Durchschnittsleute haben damit weniger Probleme, sie leben im Zustand dumpfen Selbstvertrauens und Zufriedenheit mit ihrer Durchschnittsleistung.

Verdammen Sie Ihre Selbstzweifel nicht. Sie dienen dazu, dass Sie Ihre Strategien und Fertigkeiten immer wieder verbessern, um nicht in Selbstzufriedenheit zu erstarren.

Nur Dummköpfe sind frei von Selbstzweifeln.

Der Weg zum Erfolg ist nicht bequem. Was Sie aber tun müssen ist, alle Gründe und Argumente, warum Ihr Vorhaben scheitern könnte, aus Ihrem Denken zu verbannen. Es fällt Ihnen sicher leichter, sich vorzustellen, warum ein Ziel nicht erreicht werden kann. Auch die gut gemeinten Ratschläge Ihrer Mitmenschen erschöpfen sich eher in der Aufzählung von Risiken.

Machen Sie sich davon frei! Seien Sie mutig. Konzentrieren Sie Ihr Denken auf die positiven Aspekte und den Nutzen, den Ihnen Ihre Zielerreichung bieten wird. Das gibt Ihnen die Kraft, Ihr Ziel zu erreichen

2. Problemlösungskompetenz

Probleme sind wie Lebertran, nicht nur lästig, sie sind auch nützlich. Nehmen Sie Ihre Probleme an, verdrängen Sie sie nicht. Probleme werden Sie das ganze Leben begleiten. Ist eines gelöst, wird der freie Platz vom nächsten eingenommen. Die Schwere der Probleme wird subjektiv empfunden, meist übertrieben. Was für Sie ein großes Problem darstellt, kann für einen anderen Peanuts sein („Ihre Probleme möchte ich haben!“).

Sehen Sie Probleme als Gelegenheiten an, als Herausforderungen, an denen Sie wachsen können.

So lernen Sie, Probleme besser zu lösen:

  • Vertiefen Sie sich in das Problem. Untersuchen Sie es von allen Seiten.

  • Verschaffen Sie sich alle Informationen, die mit dem Problem zu tun haben.

  • Tragen Sie möglichst viele unterschiedliche Daten zusammen. Es werden sich daraus unerwartete Verknüpfungen ergeben.

  • Seien Sie dabei möglichst unvoreingenommen und offen.

  • Stellen Sie sich vor, das Problem wäre ein Problem eines anderen und Sie wären sein persönlicher Berater.

  • Akzeptieren Sie Frust und Verzweiflung als notwendige Übel auf dem Weg zur Problemlösung, als Dunkelheit vor der Dämmerung.

  • Beziehen Sie alle relevanten Aspekte, Daten und Fakten in Ihr Denken ein. Jetzt haben Sie alles getan, was auf der rationalen Ebene möglich ist. Es kann sein, dass Sie jetzt eine Lösung finden. Wenn nicht, dann weiter.

  • Setzen Sie die Kraft Ihres Unterbewusstseins ein. Das ist die Phase der Inkubation, des Verdauens der rationalen Daten.

  • Übertragen Sie die Aufgabe einer Lösungsfindung an Ihr Unbewussten. In ihm ist alles gespeichert, was Sie wissen und nicht unbedingt bewusst abrufen können.

  • Achten Sie in Phasen der Entspannung, des Loslassens auf Ihre Empfindungen, auf Ihre Intuition.

  • Meistens kommt die Lösung in Form einer Empfindung bei einer Tätigkeit, die Sie geistig nicht fordert: Rasieren, Ablage, Putzen, Joggen.

3. Was machen Gewinner besser?

Zunächst einmal fällt auf, was Verlierer gerne machen. Achten Sie mal darauf: Verlierer geben gerne die Schuld an ihrem Scheitern den anderen, Gesellschaft, schwere Kindheit, Umfeld, Vorgesetzte, Konjunktur.

Verlierer glauben, dass sie ein Recht auf ein angenehmes Dasein besitzen, ohne etwas dafür zu tun. Die Welt schulde ihnen die schönen Dinge, nur sie selbst schulden niemanden etwas. Verlierer sind es nicht gewöhnt, zu geben. Sie nehmen lieber. Verlierer sind Zeitgenossen, die nicht in Ihren Erfolg investieren wollen, nicht ihre Gewohnheiten ändern wollen.

Der Unterschied zwischen einem Gewinner und einem Verlierer ist oft nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Im Hochleistungssport liegt zwischen Verlierer und Gewinner oftmals nur der Bruchteil einer Sekunde oder einige Zentimeter. Es gibt Verkäufer die über ein ebenso gutes Fachwissen verfügen, wie ihr erfolgreicher Kollege, ebenso fleißig sind und ein gutes Auftreten haben. Aber sie haben nicht den Erfolg. Einige Details macht der Erfolgsmensch anders. Auffällig ist, dass Erfolgstypen automatisch die Verantwortung übernehmen, für das was sie sagen und tun.

Gewinner fühlen sich für ihren Erfolg und auch Misserfolg selbst verantwortlich.

Gewinner investieren in Ihren Erfolg. Sie sind bereit zu geben, weil sie wissen, dass Gutes wieder zu ihnen zurückkommt (Geben ist seliger als Nehmen). Auch sie haben Phasen der Stagnation, erleben Höhen und Tiefen.

Am Ende sind sie aber immer oben. Sie erleben ihre Erfolge und ihre Niederlagen pragmatischer. Bei Erfolgen heben sie nicht ab, bei Niederlagen geben sie nicht auf. Vermeiden Sie, allzu intensiv über Misserfolge nachzudenken. Das zieht Sie nur runter. Analysieren und Vergessen ist der richtige Weg.

4. Wer besitzt Kreativität?

Sind es nur die so genannten Kreativen, die Maler, Musiker, Literaten, Werbeleute und Erfinder? Die Fähigkeit zur Kreativität besitzt jeder.

Schauen Sie nur den Kindern beim Spielen zu. Aber sie lässt sich nicht erzwingen. Sie kommt, wenn die Bedingungen stimmen.

Eine Bedingung ist das Loslassen, der Zustand der Entspannung. Sie haben den ganzen Tag angestrengt über ein Problem nachgedacht und verschiedene Lösungsansätze entwickelt. Aber je mehr Sie sich hineingesteigert haben

und Ihre Geisteskräfte strapaziert haben, umso weiter weg erschien die Lösung. Am nächsten Morgen, unmittelbar nach dem Wachwerden, oder unter der Dusche, im Zustand körperlicher und geistiger Entspannung kommt Ihnen plötzlich die Lösung zugeflogen.

Die Voraussetzungen für Kreativität sind immer vorhanden. Meist werden sie aber durch das Tagesgeschäft, geistige und körperliche Verspannung überdeckt. Kreativität üben Sie am besten, wenn Sie Gewohnheiten in Frage stellen und dafür neue Wege suchen. Wenn Sie unterschiedliche Vorgehensweisen und Strategien ausprobieren.

Ausprobieren, permanentes Training des Geistes, auf Intuition, Gefühle achten, eine kindliche Neugier sich zu erhalten und den Mut, Fehler zu machen, das ist ein Weg zur Wiederentdeckung der Kreativität.

5. Wählen Sie Ihren Weg

In erster Linie entscheiden Sie, was aus Ihnen wird. Nicht die Gesellschaft, das Schicksal, der Markt. Wenn Sie erfolgreicher als Ihre Kollegen sein wollen, muss sich Ihre Arbeitsweise von deren Tun unterscheiden.

  • Sie können nicht erfolgreich sein und gleichzeitig nur 37 Stunden p. Woche arbeiten.

  • Sie können nicht erfolgreich sein und gleichzeitig Wert auf Freizeitorientierung legen.

  • Sie können nicht erfolgreich sein und gleichzeitig den Weg des geringsten Widerstandes gehen.

  • Sie können nicht erfolgreich sein und gleichzeitig Risiken scheuen.

  • Sie können nicht erfolgreich sein und gleichzeitig an Gewohnheiten festhalten.

Ein erfolgreiches Leben ist nicht bequem und gleichmäßig.

Wählen Sie aus, wohin Sie möchten (Zielsetzung). Seien Sie dann bereit, den Preis dafür zu zahlen!