Präsentieren: Metapher als Stilmittel

DieTricks der großen Rhetoriker

Der Einsatz von Sprachbildern und Metaphern gehört zu den wirkungsvollsten Stilmitteln herausragender Rhetoriker. Mit Sprachbildern ist es Ihnen optimal möglich, Verständnisbrücken zwischen Ihnen und Ihren Zuhörern aufzubauen. Wie gut lässt sich zum Beispiel ein Stück Land beschreiben, dass in den See hineinragt, als „Landzunge“? Das Bild spricht für sich. „Äpfel mit Birnen vergleichen“ ist eine kurze, einleuchtende Formulierung für falsche Vergleiche. Jeder versteht, was gemeint ist.

Sprachbilder helfen Ihnen bei Ihrer Präsentation, komplexe, abstrakte Zusammenhänge gehirngerecht zu kommunizieren. Sie sorgen dafür, dass wir uns schnell etwas vorstellen können. Der Sachverhalt wird den Zuhörern dann „klar, wie Kloßbrühe.“

  • Wenn Sie in Ihrer Präsentation unbequeme Fakten ansprechen wollen: “Ich werde hier nicht um den heißen Brei herumreden.“
  • Wenn Sie auf die Wichtigkeit hinweisen wollen, einen Konflikt gelassener anzugehen: „Hier sollten wir den Ball flach halten.“
  • Wenn Sie davor warnen wollen, vorzeitig negative Aspekte anzusprechen: „Wir sollten aufpassen, keine schlafenden Hunde zu wecken.“
  • Wenn Sie auf hohe Folgekosten hinweisen: „Damit schmeissen Sie Geld zum Fenster raus.“
  • Wenn Sie eine Eskalationsstufe deutlich machen wollen: „Das bringt das Fass zum Überlaufen.“

Große Denker machen es vor

Der Einsatz von Sprachbildern hat einen großen Nutzen: er spricht unser Gefühl an.

Der gezielte Einsatz von Metaphern und Sprachbilder erleichtert den Zuhörern die Informationsaufnahme.

Sprachbilder sprechen direkt unsere Sinne an. So ist auch die Struktur der Wahrnehmungsfähigkeit eines Menschen ausgelegt. Durch die sinnliche Wahrnehmung der Sprachbilder wird die Sachaussage nachhaltiger im Gedächtnis des Zuhörers verankert. Genau das bezwecken wir in unserer Präsentation.

Diese Wirkung ist gesichert. Schon seit Jahrhunderten benutzten Philosophen und große Denker wie Platon Sprachbilder, um komplexe Gedanken verständlich zu übermitteln.

Literatur