Kommunikation mit Ich-Botchaften

Ich-Botschaften erleichtern die Kommunikation

Ich-Botschaften sind Formulierungen, mit denen der Sender seine eigenen Einstellungen, aktuellen Gefühle und Empfindungen dem anderen mitteilt.

Der Sender von Ich-Botschaften beschreibt dabei präzise, was er über einen Sachverhalt denkt und wasKommunikation, Hans Fischer Seminare aktuell dabei in ihm vorgeht. Was er empfindet. Dabei beschuldigt er niemanden und greift nicht an.

Durch die Ich-Botschaften öffnet sich der Sender. Er beschreibt dabei ganz klar:

  1. „Ob er sich über etwas freut oder ärgert,
  2. ob ihn etwas beunruhigt,
  3. ob er von einem Ereignis oder von einer Person eingenommen oder enttäuscht ist,
  4. oder ob er sich gerade wohl, unwohl oder verunsichert fühlt.

Der Empfänger der Botschaft erfährt dabei genau, was in dem anderen aktuell vorgeht, während dem er ihm etwas mitteilt. Es wird nicht nur der Sachinhalt deutlich, sondern auch die Emotion, die dahintersteckt („…ach, so meint er das!“). Fehlinterpretationen werden dabei auf ein Minimum reduziert, weil in einer offenen und ehrlichen Atmosphäre kommuniziert wird.

Es erfolgt keine Schuldzuweisung, bei der der Empfänger in die Situation gedrückt wird, sich rechtfertigen zu müssen.

Du-Botschaften fördern Missverständnisse

Wenn Sie dieses Prinzip verstanden haben, werden Sie erstaunt sein, wie oft Menschen miteinander in Du-Botschaften kommunizieren („Was hast Du da wieder gemacht ……!“) und dabei zwangsläufig Verständnisprobleme und Kampfsituationen produzieren. Der Sender greift an („Sie geben Ihre Berichte immer zu spät ab!“) und der Empfänger verteidigt sich mit Rechtfertigungen („Das stimmt so aber nicht! Das sehen Sie falsch …“). Diese Art der Kommunikation ist sehr verbreitet und findet sowohl im privaten Bereich als auch im Berufsalltag statt.