Die böse Seite

Erfolgreiches Einstellungsgespräch

Ein Mann bewirbt sich bei einem Fachgeschäft für Antiquitäten als Verkäufer. Der Inhaber mustert ihn etwas argwöhnisch. „Welche Erfahrungen als Verkäufer bringen Sie mit?“

„Nun, ich habe erfolgreich exclusive Möbel verkauft.“

Der Inhaber hält den gerade abgebrochenen Zeiger einer antiken Uhr hoch: „Was könnte das sein?“

Bewerber: „Das ist ein handgeschmiedeter Zahnstocher von Kaiser Friedrich des 1., zwölftes Jahrhundert.“

Inhaber: „Hervorragend. Sie sind eingestellt.“

Lean Management und Bürokratieabbaukannibale cartoon lustig mann gabel

Die Mutzle AG stellt eine Gruppe von Kannibalen ein. Der Geschäftsführer begrüßt sie: „Liebe Mitarbeiter, Sie werden gut bezahlt, erhalten sehr gute Sozialleistungen und da wir eine Kantine haben, können Sie sich auch normal ernähren. Darum meine eindringliche Bitte: Lasst die Finger von unseren Mitarbeiter!“ Alle nicken.

Nach sechs Wochen ist die Putzfrau verschwunden. Der Chef ruft den Sprecher der Kannibalengruppe zu sich. „Haben Ihre Leute etwas damit zu tun?“ „Nein, das kann ich mir nicht vorstellen.“ Nach der Besprechung ruft der Kannibalensprecher dennoch seine Gruppe zusammen. „Ganz ehrlich, wer hat die Putzfrau gefressen?“ Eine schüchterne Stimme aus dem Hintergrund:“Äh, ich.“

„Also, wir ernähren uns seit sechs Wochen von Controllern, Projektleitern und Mitarbeitern aus der Marketingkommunikation. Kein Schwein merkt was! Und Du Idiot musst die Putzfrau fressen!“

Das Erfolgsrezept der Psychologen

Psychologen sagen das, was ohnehin jeder weiß, in einer Sprache, die keiner versteht. Klingt viel wichtiger.

Das Einstellungsgesprächfiktives verbotsschild: ausatmen verboten

Die Maschinenfabrik Zustel und Wurschtel GmbH will einen neuen Controller einstellen. Weil Wert auf eine hohe theoretische Qualifikation/ Hochschulabschluss gelegt wird, werden in der Endauswahl ein Jurist, ein Mathematiker und ein Wirtschaftsprüfer zum Gespräch eingeladen. Der Firmenchef bittet zuerst den Mathematiker herein: „Wieviel ist 3 plus 7?“ Der Mathematiker nimmt Stift und Block, errechnet die Lösung mathematisch exakt und antwortet mit fester Stimme: „10!“ „Sind Sie sich ganz sicher? „Ja, ich bin mir vollkommen sicher!“ Dann wir der Jurist hineingebeten. „Wieviel ist 3 plus 7?“ „Vorbehaltlich einer genauen Prüfung und unter Berücksichtigung gewisser Umstände 10, manchmal auch 11 oder 9. Aber in diesem Fall wohl tendiere ich zu 10.“

Alst letzter Kandidat kommt der Wirtschaftsprüfer. „Was kommt raus, wenn man 3 plus 7 addiert?“ Der Wirtschaftsprüfer springt vom Stuhl, schliesst die Tür, macht das Licht aus, lässt die Rolläden herunter. „Was wollen Sie, das dabei herauskommen soll?“

Frage:

Kann ein Personalentwickler Personal entwickeln?

Antwort:

Nein! Genau so wenig, wie ein Zitronenfalter Zitronen falten kann.

Der beliebte Chef

Heinrich Schulze-Beeremkott, Geschäftsführer eines mittelständischen Betriebs, geht zum Eislaufen auf einen zugefrorenen Weiher. Leider ist die Eisdecke nicht mehr so stabil, und weil Herr Schulze-Beeremkott auch noch zu dick ist, passiert es. Er bricht ein.

Glücklicherweise kommt ein junger Mann zur Hilfe und rettet ihn im letzten Augenblick. Herr Schulze-Beeremkott erkennt in dem jungen Mann einen seiner Mitarbeiter aus dem Vertriebsinnendienst. „Sie haben mich gerettet, ich stehe in Ihrer Schuld. Was kann ich für Sie tun?

Der junge Mann überlegt, dann sagt er: „Ich habe nur einen Wunsch, sagen Sie bitte niemanden in der Firma, dass ich es war, der Sie gerettet hat!“

Zum Thema: Managementweisheiten

Auf dem obersten Ast eines großen Baumes saß eine Krähe. Sie tat den ganzen Tag nichts, saß einfach nur so da. Ein Kaninchen kam vorbei und sah die Krähe so dasitzen. „Hallo Krähe, ich habe mal eine Frage. Kann ich auch so dasitzen und den ganzen Tag nichts tun? Das wäre super.“ „Na klar, warum denn nicht“, antwortete die Krähe. Das Kaninchen setzte sich also hin und ruhte sich aus. Plötzlich, ein Fuchs kam blitzschnell aus dem Gebüsch, packte sich das Kaninchen und frass es.

Was lernen wir daraus? Wenn Sie einfach so herumsitzen und nichts tun wollen, müssen Sie sehr weit oben sitzen!

Zum Thema Managementtheorien:Failure

  • Management by Chromosom: Führungsqualifikation durch Vererbung
  • Management by Helicopter: Über allem schweben, von Zeit zu Zeit auf den Boden kommen, viel Staub aufwirbeln und wieder in den Wolken verschwinden
  • Management by Jeans: An allen wichtigen Stellen sitzen Nieten
  • Management by Surprise: Erst handeln und dann von den Folgen überraschen lassen
  • Management by Moses: Volk in die Wüste schicken und auf Wunder hoffen
  • Management by Crocodile: Bis zum Hals im Dreck stecken, aber das Maul aufreißen
  • Management by Champignons: Mitarbeiter im Dunkeln lassen, ab und zu mit Mist bestreuen. Wenn sich Köpfe zeigen, sofort abschneiden
  • Management by Terror: Ziele setzen, Mittel verweigern
  • Management by Darwin: Mitarbeiter gegeneinander aufstacheln, Sieger befördern – Verlierer feuern
  • Management by Robinson: Alle warten auf Freitag