After-Sales-Business funktioniert nur mit einer stabilen Firmenkultur

Die stabile Firmenkultur bestimmt die Einschätzung der Kunden

Die Firmenkultur des Anbieters prägt die Meinung des Kunden bezüglich der Qualität, der Innovationskraft und Zuverlässigkeit des Lieferanten.

Deshalb ist es für das Management von höchster Priorität, seinen Beitrag dazu zu leisten, dass eine Firmenkultur nicht verkrustet und sich überlebt. Ein Blick von außen nach innen, aus der Sicht der Kunden und Lieferanten fördert die dazu erforderliche Objektivität.

Idealerweise ist eine Firmenkultur immer im Fluss und orientiert sich zeitnahe und flexibel an den in die Zeit passenden Werten und gesellschaftlichen Entwicklungen.

Nur aus einer stabilen, in die Zeit passenden und von den Mitarbeitern akzeptierten Firmenkultur heraus, kann ein Unternehmen ein wirksames After-Sales-Business praktizieren. Denn die stabile Kultur überträgt sich fast automatisch auf die Einschätzung der Kunden bezüglich der Qualität, der Innovationskraft und Zuverlässigkeit des Lieferanten.

Eine stabile Firmenkultur muss wachsen

Das einzige, was in einer Verkaufs- oder Serviceorganisation von selbst entsteht, sind Chaos, Reibungsverluste und Leistungsabfall!

Abteilungsdenken, Egoismen und Grabenkämpfe zwischen den einzelnen Unternehmensbereichen entwickeln sich automatisch von selbst (wie das Unkraut im Garten). Sie verlottert, wenn das Management nicht permanent ein sehr waches Auge auf die Qualität der internen Kommunikationsprozesse wirft.

Das geht schneller, als angenommen! Nach dem berühmten Parkinsonschen Gesetz beginnt der Niedergang einer Organisation mit der Fertigstellung des Gebäudes, in dem sie untergebracht wird!

Neue Mitarbeiter müssen schneller integriert werden

Neue Mitarbeiter haben oft Probleme, die für sie zunächst ungewohnte Kultur des neuen Arbeitgebers zu akzeptieren und benötigen dadurch längere Zeit, bis sie sich eingearbeitet haben. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass viele neue Mitarbeiter zu früh das Handtuch werfen, obwohl sie alle Voraussetzungen mitbringen, ihre Aufgabe gut auszufüllen.

Aber wenn sich der Mitarbeiter in einer Firmenkultur nicht wohlfühlt, kann er die in ihm steckenden Qualitäten nicht abrufen.

Literatur